„Wasserwelten“

Durch „Wasserwelten“ bewegt man sich in der eigens von der Keramikerin Gudrun Lüpke und der Malerin Kirsten Treis für die Räume konzipierten Ausstellung.

Gudrun Lüpke findet als echtes Meereskind mit Heimatinsel Rügen viele ihrer Inspirationen in den Geschöpfen der See und in den unterschiedlichsten Funden von Strandgut an Meer und Rhein. Kirsten Treis hat ein Gespür für Natur und sich gezielt auf die Suche nach Wasser begeben. Eindrücke hat sie überwiegend im Raum Bonn, aber auch in Urlauben an Nord- und Ostsee gesammelt.

So ergänzen sich aus gedrehten und modellierten Formen erwachsene seeigel- und kugelfischanmutende Objekte und bizarre skulpturale Meereswesen mit gemalten Seerosen und anderen Lebewesen am und im Wasser. Auch Wasserstrudel, Pfützen oder Regenszenen begegnen dem Besucher.


Gudrun Lüpke-Dolny nutzt für ihre Arbeiten vorrangig durchscheinendes Porzellan, dass sie in ihrem Atelier in Koblenz auf vielfältige Weise formt, bildhauerisch bearbeitet und mit anderen Materialien wie Strandfunden und Draht kombiniert. Mit Engoben und Metallsalzen gestaltet sie die Oberflächen und wie bei einer Flaschenpost zeichnet sie grafisch Orte als Reiseerinnerung auf Porzellankörper. Kirsten Treis untersucht mit Acrylfarben in Bildern variabler Größen Spielarten des nassen Elements. So finden sich Makroansichten manchmal in großformatigen Bildern wieder, während andererseits Personen eher kleinformatig dargestellt werden.

Sie arbeitet in mehrschichtigem Farbauftrag, was den Bildern Leuchtigkeit und Luftigkeit verleiht.


weitere Bilder unter, der Webseite von Kirsten Treis, www.kirsten-treis.de


ein kleiner Einblick in die Ausstellung